Glockenturm

Der Kirchturm der Erlöserkirche aus der Vogelperspektive

Der Turm

Der Turm der Erlöserkirche

An südliche Vorbilder erinnert der, nur durch einen Zwischenbau mit Sakristei und Mesnerwohnung angebundene Campanile. In dem 55 m hohen Turm befinden sich ein Geläut mit 4 Glocken und eine Turmuhr von Peter Hohlweg, Erlangen 1937. Das größte Zifferblatt hat einen Durchmesser von 6 Meter. Der Turm ist bis heute ein markantes Wahrzeichen am rechten Regnitzufer (Main-Donau-Kanal).

 

 

 

 

Die Glocken

Eine Glocke der Erlöserkirche

Am 31. Juli 1958 beauftragten die Kirchenverantwortlichen der Erlöserkirche eine Glockenfirma in Heidelberg mit dem Guss von vier Glocken für die nach dem Krieg wieder aufgebaute Kirche. In einem feierlichen Gottesdienst am 1. Februar 1959 wurden die Glocken der Gemeinde präsentiert  und geweiht. Die vier unterschiedlich großen Glocken sind auf die Töne hdeg gestimmt.

  • h – Die tiefste Glocke ist auf den Ton h gestimmt und hat einen Durchmesser von 1,65 m und ein Gewicht von 60 Zentnern. Als Christusglocke trägt sie die Inschrift „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“ (Hiob 19,25) und darunter das Christusmonogramm.
  • d – Die zweite Glocke mit einem Durchmesser von 1,40 m und einem Gewicht von 36 Zentnern hat den Ton d. Als Betglocke, die regelmäßig zu den Tageszeiten läutet, ist sie beschriftet mit dem Friedensgebet „Verleih uns Frieden gnädiglich“
  • e – Die dritte Glocke hat einen Durchmesser von 1,20 m und ein Gewicht von 24 Zentnern. Ihr Ton ist e. Sie ist die Vaterunserglocke, die zum Mitbeten einlädt  und trägt die Inschrift „Dein Reich komme“.
  • g – Die kleinste Glocke, auf g gestimmt, hat einen Durchmesser von 1,10 m und ein Gewicht von 18 Zentnern. Diese Glocke ist die Taufglocke, die mit ihrer Inschrift mahnt und erinnert „Halt uns bei festem Glauben“.

Das Läuten der Glocken zum Sonntagsgottesdienst können Sie hier anhören (3:47 min; ca. 5,3 MB)